PROJEKT: ENTWURF FÜR EINE INTERNET- & INTRANETPRÄSENZ FÜR DEN FB DESIGN DER FH MÜNSTER, SS 2005 (INFOS)
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  DR. PHIL. BERND APKE
VERGLEICHENDES SEHEN - KUNST UND IHRE WAHRNEHMUNG
FAKTEN \\ Mittwochs, 16:15 – 17:45
Landesmuseum
2 SWS
 
BEGINN \\ 23.3.05  
VORAUSSETZUNGEN \\

Für Grundstudium 1. Semester oder Lehramtstudium 2. Semester

Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit und die Übernahme eines Kurzreferates sind Teilnahmebedingungen.

 
INHALT \\

Das ›vergleichende Sehen‹ zweier fotografischer Reproduktionen mit Hilfe von Doppelprojektionen ist ein seit 100 Jahren erprobtes Erkenntnisinstrument der modernen Kunstgeschichte. Im Seminar haben wir die Möglichkeit, jenseits von Reproduktionen vor Originalen im Landesmuseum jeweils zwei oder mehrere Kunstwerke miteinander zu vergleichen. Der zeitliche Schwerpunkt der Werke wird auf dem 19./20. Jahrhundert liegen, es werden aber alle Epochen bis zum Mittelalter miteinbezogen.

Korrespondenzen und Unterschiede von Werken aufzeigen zu können, gehört zu den Grundvoraussetzungen des Umgangs mit Kunst und ihrer Wissenschaft. Das vergleichende Sehen erleichtert Aussagen über Form und Inhalt eines Werkes. Die angemessene Versprachlichung, d.h. das Begreifen des Gesehenen bedarf allerdings nicht nur einiger Übung. Sie macht es darüber hinaus erforderlich, das eigene Denken zu reflektieren und die Herangehensweise zu analysieren, mit der man Kunstwerken gegenüber tritt:

Niemand tritt unvoreingenommen vor ein Kunstwerk, im Seminar werden wir diese
Vorurteile jedoch immer wieder thematisieren.

Neben der Wahrnehmung wird das Seminar Grundvoraussetzungen für das Verstehen von Bildern vermitteln, wie z.B. erste Einblicke in ›Komposition‹, ›Ikonografie‹ und ›Stil‹. Das Seminar findet in Diskussionsform statt.